Ludwig Seibold, Gemeinderat

Neugestaltung der Ortsdurchfahrt von Röttenbach

Dezember 2016 Beschluss des Gemeinderates
In der Dezember-Sitzung hat der Gemeinderat die Umgestaltung der Weißenburger und der Rother Straße beschlossen. Der vom Planungsbüro Projekt P4 aus Nürnberg und dem Ingenieurbüro VNI aus Pleinfeld erstellte Entwurf wurde mit großer Mehrheit angenommen.

Investitionen in diesem Bereich

Etwa 25 Millionen Euro sollen in den nächsten 20 Jahren investiert werden
Der Rückbau der ehemaligen Bundesstraße ist eingebettet in die Sanierung des gesamten Ortskerns von Röttenbach. Unserem Bürgermeister Thomas Schneider ist es gelungen, dass all diese Maßnahmen in die Städtebauförderung aufgenommen wurden. Dieses Förderprogramm ist normalerweise größeren Kommunen vorbehalten. Nur durch diese Förderung ist es der Gemeinde überhaupt möglich, diese Umgestaltung zu schultern. Die vorgesehenen Maßnahmen haben insgesamt ein Volumen von etwa 25 Millionen Euro und verteilen sich auf ca. 20 Jahre.

Erste Maßnahme

Umgestaltung der Weißenburger und die Rother Straße
Nach dem Bau der Umgehungsstraße sind die Weißenburger und die Rother Straße nicht mehr zweckgemäß. Für das Planungsbüro sind das gestalterische Defizite und die jetzige Situation trägt zu einer negativen Veränderung der Ortsstruktur bei. Es besteht dringender Handlungsbedarf um den Ortskern zu erhalten und gleichzeitig einen lebendigen Mittelpunkt für die Bürger und Besucher der Gemeinde Röttenbach zu schaffen. Ziel der Umgestaltung ist die Verbesserung der Verkehrssicherheit und die Aufwertung des Wohnumfeldes.

Planungen abgeschlossen

Mit großer Mehrheit wurden die Planungen vom Gemeinderat beschlossen
Der Rückbau der ehemaligen Bundesstraße wurde ausgiebig und kontrovers diskutiert. Deswegen ist es erfreulich, dass nun auch die größte Fraktion mit großer Mehrheit für diese Maßnahme gestimmt hat. Das Konzept wurde in mehreren Gemeinderatssitzungen, einer Klausur und einem Diskussionsabend mit den Bürgern erarbeitet. Aus dem Termin mit den Bürgern ergaben sich zwei Anregungen.

Geschwindigkeitsreduzierungsmaßnahmen

Geplante Engstellen zur Geschwindigkeitsreduzierung werden zunächst erprobt
Zum einen wurde der Wunsch nach einem Radweg geäußert. Das Planungsbüro empfahl, die Radfahrer im Mischverkehr auf der Straße zu führen. Ein eigener Weg würde zu viel Fläche benötigen, so dass dann die Gehwege nicht mehr breit genug wären und die Anlage von Stellplätzen und Grünbereichen eingeschränkt wäre. Zum anderen gab es Bedenken, dass die geplanten Engstellen (die einspurige Fahrbahn ist 3,5 m breit) durch das Abbremsen und Anfahren zu erheblichen Lärmbelästigungen führen könnten. Der Gemeinderat hat deswegen beschlossen, dass im nördlichen Bereich eine provisorische Engstelle aufgebaut werden soll. Anhand der Erfahrungen wird der Gemeinderat dann endgültig über die Engstellen entscheiden. Der Anfang ist gemacht, nächstes Jahr beginnen die Bauarbeiten. Ein entscheidender Baustein für eine gute Entwicklung unserer Gemeinde ist gelegt.