Die Freien Wähler waren die treibende Kraft für den Beschluss ab dem Jahr 2030 klimaneutral energetisch versorgt zu werden.

Die erste Nagelprobe musste dann bei der Heizung der Turnhalle bestanden werden. Wieder mussten wir uns gegen große Widerstände eine Mehrheit beschaffen, damit nicht erneut auf fossile Brennstoffe gesetzt wurde. Heute können wir stolz darauf sein, dass Schule, Turnhalle, Rathaus und bald auch der Bauhof mit regenerativer Energie – CO2-neutral versorgt werden. Aber auch damit dürfen wir uns nicht zufrieden geben.

Der Bereich Artenschutz, Naturschutz und Klimaschutz wird in den nächsten Jahren die Arbeit in der Gemeinde prägen.

Die Gewässerökologie kann und muss verbessert werden.

Wir müssen unsere Bürger aktiv dabei unterstützen, ebenfalls ohne fossile Energieträger auszukommen. Fassadendämmprogramme, Ausbau der Photovoltaik und vor allem Verbesserung des öffentlichen Personennahverkehrs sind erste Schritte dazu.

Die Tier- und Pflanzenvielfalt leidet unter der derzeitigen Vorstellung von Landnutzung.

Neben gepflegten kurz gehaltenem Rasen braucht es auch Flächen, in denen die Natur sich selbst überlassen bleibt. Die Gemeinde verfügt über viele Randflächen, die dafür gut geeignet sind. Auch die Landwirte können hier gut mit einbezogen werden. Nur müssen wir unsere Bauern auch fair für Ihre Arbeit und die Naturschutzleistungen entlohnen. Und jeder muss bei sich selbst anfangen und prüfen, ob er nicht noch viel mehr für den Erhalt unserer natürlichen Lebensräume tun kann.

Im Bereich des ÖPNV gibt es noch Luft nach oben.

Die Anbindung an die Bahn kann noch deutlich verbessert werden. Die Gemeinde nutzt jetzt bereits ein E-Fahrzeug für die Kurzstrecken in der Gemeinde. Und das hat sich gut bewährt. Wir müssen noch deutlich mehr Möglichkeiten für Ladesäulen schaffen. Und auch der Fahrradverkehr kann die Umwelt entlasten.

Lassen Sie uns gemeinsam neue Wege gehen, damit wir die Natur für unsere Kinder und Enkel erhalten können!

Bereits vor vielen Jahren haben wir FREIE WÄHLER mit dem Umbau der Energieversorgung in Röttenbach begonnen. Dies geschah nicht, weil das dem Mainstream entsprach, sondern weil wir uns intensiv mit dem Klimawandel und dessen Auswirkungen auf die Welt befassen.

Unterstützen Sie uns für eine gute Zukunft.

Wir Jugendliche und unsere Themen brauchen mehr Raum im Gemeinderat. Die Welt nähert sich dem Abgrund und immer noch wird geredet, anstatt zu handeln.

Ich will, dass der Gemeinderat alles in seiner Macht Stehende unternimmt, um unsere Zukunft zu sichern! Sei es in Umwelt-, Klimafragen oder bei der Jugendarbeit.

Umwelt- und Naturschutz ist mir sehr wichtig. Wir verlieren auch in unserer Gemeinde immer mehr Lebensraum für die Tier- und Pflanzenwelt. Daher werde ich mich im Gemeinderat dafür einsetzen, dass nicht alles dem Geldbeutel untergeordnet wird. Umweltschutz kostet Geld! Kein Umweltschutz kostet uns irgendwann die Lebensgrundlage.