Gremien - Aktuelles
Röttenbach - Unterbreitenlohe - 15.07.24 "FWG vor Ort". Unter diesem Motto tauschen sich die FREIEN WÄHLER mit Bürgern, Wirtschaft und Verantwortlichen kommunaler Einrichtungen regelmäßig aus. Im direkten Meinungsaustausch informieren die FREIEN WÄHLER über aktuelle Themen aus dem Gemeinderat und nehmen die Anregungen und Meinungen auf.
Bestehende Kläranlage im Tiefenbach
- Für die bestehende Kläranlage im Tiefenbach hat die Gemeinde keine wasserrechtliche Erlaubnis ab 2026 mehr erhalten.
- Grund dafür: Eine Messung des Wasserwirtschaftsamts hat ergeben, dass die vorgegebenen Werte in der Tat mit der bestehenden Anlage nicht mehr erreicht werden können
- Der Hintergrund ist die Wasserrechtsrahmenrichtlinie, in der sich die Bundesrepublik Deutschland verpflichtet hat, vor allem in den kleinen Zuflüssen deutliche Verbesserungen herbeizuführen.
- Auswirkungen: Entsprechende Maßnahmen müssen bis 31.12.2025 umgesetzt sein.
Stand heute der ergriffenen Maßnahmen für den Anschluss an die Kläranlage:
- Es ist eine Pumplösung geplant. In Unterbreitenlohe, am alten Klärbecken wird eine neue Pumpanlage installiert. Von dort wird das Abwasser, in einer neu zu verlegenden Leitung entlang der Ortsverbindungsstraße Unterbreitenlohe zum Sportplatz Mühlstetten und von dort bis zum Friedhof Mühlstetten, in das bestehende Abwassersystem eingeleitet.
- Die geplante Maßnahme ist mit dem Wasserwirtschaftsamt abgesprochen, das auch signalisiert hat, dass die Planung von ihrer Seite her weitestgehend so genehmigt und freigegeben ist.
- Der Bau der gesamten Anlage ist in mehreren Einzelabschnitten geplant.
- Momentan ist die Verwaltung dabei, die geplante Pumpenleitung auszuschreiben. Die Realisierung der Verlegung der Pumpleitung soll bis Ende 2024 erfolgen.
- Bis Ende 2025, so die momentane Planung, sollen alle Maßnahmen abgeschlossen sein.
Kosten:
- Die Verwaltung überprüft alle zur Verfügung stehenden Fördertöpfe um die Kosten für die Bürger so gering wie möglich zu halten. Überprüft wird auch, welche Arbeiten möglicherweise in Hand- und Spanndiensten von den Einwohner selbst geleistet werden können, um die Kosten zu reduzieren.
- Eine erste Kostenschätzung wird voraussichtlich im Oktober 2024 zu den Bürgerversammlungen abgegeben werden können.
- Im Jahr 2025 müssen die Bürger mit der ersten Abschlagszahlung rechnen. In wie vielen Raten die Kosten beglichen werden müssen, steht noch nicht fest. Da von hohen Beiträgen auszugehen ist, wird das bei der Kostenbegleichung entsprechend berücksichtigt werden, sodass die Belastungen für den Einzeln überschaubar bleiben.
Einschränkungen während der Bauphase:
- Bei der Verlegung der Rohrleitung Richtung Sportplatz wird es sicherlich zu Einschränkungen kommen. Sie werden aber auf jeden Fall nicht so sein, dass die Bauern in ihren Arbeiten eingeschränkt werden.
Fazit:
- Die gesetzlichen Vorgaben lassen der Gemeinde keinen anderen Weg offen. Die Abwasserentsorgung muss bis Ende 2025 neu geregelt sein. Die beiden Ortsteile werden über eine neue Pumpstation und Pumprohrleitung an das vorhandene Abwassersystem am Friedhof in Mühlstetten angeschlossen. Die ersten notwendigen Schritte wurden eingeleitet und es wird mit einer Fertigstellung der Anlagen bis Ende 2025 gerechnet.
- Die tatsächlich anfallenden Kosten werden zum Teil durch Fördergelder und durch den Anteil, den die Gemeinde tragen muss ( rund 25% der Kosten), reduziert.
- Mit einer ersten Abschlagszahlung ist im Jahr 2025 zu rechnen.
Die Gemeinderäte der FREIEN WÄHLER: