Soziales und Gesellschaft
Unsere Gemeinde verändert sich – die Bevölkerungsstruktur wandelt sich, und damit entstehen neue Anforderungen an Infrastruktur, Betreuung und Wohnraum.
Ich setze mich dafür ein, dass wir diesen Wandel aktiv gestalten: von altersgerechtem Wohnraum über barrierefreie Angebote bis hin zu modernen Freizeit- und Bildungsangeboten für junge Familien. Ziel ist es, dass Röttenbach für jede Generation ein lebenswerter Ort bleibt, an dem man sich wohlfühlt und gerne zuhause ist.
Ein starkes Miteinander ist die Basis für ein gutes Leben in unserer Gemeinde. Unsere Vereine machen unsere Gemeinde bunt. Ich setze mich dafür ein, den sozialen Zusammenhalt zu stärken, Integration zu fördern und das Ehrenamt zu unterstützen. Digitalisierung und gesellschaftlicher Wandel bringen Chancen, aber auch Herausforderungen – ich möchte diese aktiv gestalten, um eine offene, solidarische und engagierte Gemeinschaft zu erhalten, in der sich jeder einbringen kann.
Röttenbach soll ein Ort bleiben, an dem alle Generationen gut aufgehoben sind – Kinder, Jugendliche, Familien, Erwachsene und Seniorinnen und Senioren.
Kinder
Mein Einsatz für die Jüngsten in Röttenbach
Grundschule: Die Kinder in unserer Gemeinde verdienen die besten Voraussetzungen zum Lernen, Spielen und Aufwachsen. Da die Nachfrage nach Kinderbetreuung stetig steigt und Familien durch über zwölf Wochen Schulferien sowie zahlreiche Feiertage und Brückentage stark gefordert sind, ist mir eine gute und verlässliche Betreuung besonders wichtig.
Ein zentrales Zukunftsprojekt ist der geplante Umbau und Anbau der Grundschule. Dieser Schritt ist notwendig, um den Kindern moderne, funktionale und freundliche Lernräume bereitzustellen. Gleichzeitig möchte ich darauf achten, dass die Maßnahmen während des laufenden Schulbetriebs gut organisiert sind und den Alltag der Kinder möglichst wenig beeinträchtigen.
Mir ist bewusst, dass dieses Bauprojekt das größte finanzielle Vorhaben sein wird, das unsere Gemeinde bisher zu stemmen hatte. Umso wichtiger ist mir eine wirtschaftliche Ausschreibung sowie eine kontinuierliche, transparente Begleitung aller Schritte, damit unsere Kinder und Familien bestmöglich profitieren.
Spielplätze: Darüber hinaus möchte ich attraktive, sichere und gepflegte Spielplätze schaffen bzw. unsere bestehenden Anlagen modernisieren, die Kindern Raum für Bewegung, Kreativität und Begegnung bieten. Ich möchte wieder gemeinsame Spielplatzbauaktionen ins Leben rufen. Sie stärken das Gemeinschaftsgefühl und bringen Nachbarn zusammen.
Jugend
Räume schaffen, Teilhabe stärken, Perspektiven eröffnen
Die Jugendlichen in unserer Gemeinde brauchen Orte, an denen sie sich treffen, ausprobieren und gemeinsam Zeit verbringen können. Viele Gespräche der letzten Jahre haben gezeigt, dass der Wunsch nach einem festen Treffpunkt groß ist. Mir ist wichtig, diese Bedürfnisse ernst zu nehmen und den Jugendlichen einen Raum zu geben, der ihren Alltag bereichert und ihnen Wertschätzung entgegenbringt.
In der Grundschule ist ein Jugendtreff geplant. Trotz knapper Kassen, möchte ich mich dafür einsetzen, dass dieser realisiert wird. Mir ist wichtig, dass die Jugendlichen bei der Planung einbezogen werden – denn sie wissen selbst am besten, was sie brauchen.
Wohnen für Alle
Mein Anspruch an Zukunft und Umsetzung
Das Projekt „Wohnen für Alle“ ist für mich ein wichtiges Anliegen, weil es Menschen in verschiedensten Lebenslagen ein selbstbestimmtes Wohnen in unserer Gemeinde ermöglicht – barrierefrei, zentral gelegen und im Bedarfsfall mit Unterstützung. Die Grundidee ist richtig und zukunftsorientiert.
Allerdings zeigt der aktuelle Stand deutlich: Es muss sich etwas bewegen.
Mir ist wichtig, dass das Projekt „Wohnen für Alle“ nicht nur ein gutes Konzept bleibt, sondern seinen tatsächlichen Nutzen für die Menschen in unserer Gemeinde entfaltet. Dafür braucht es klare Zuständigkeiten, transparente Abläufe und sichtbare Fortschritte. Ich setze mich dafür ein, dass Leerstände schnell reduziert, die Vermarktung aktiver gestaltet und offene Fragen gemeinsam mit allen Beteiligten gelöst werden. Besonders der dritte Bauabschnitt muss endlich vorankommen, damit die geplante Seniorenwohngemeinschaft Realität werden kann.
Gesellschaft
Ein zentrales Anliegen unserer Gemeinde ist es, dass sich neue Bürgerinnen und Bürger nicht nur willkommen fühlen, sondern auch aktiv Teil unserer Dorfgemeinschaft werden.
Es geht darum, aus Neubürgern echte Röttenbacher zu machen.
Ein erster, wichtiger Schritt ist unsere Neubürgerbegrüßung und die Neubürgerinfobörse. Hier haben neue Mitbürgerinnen und Mitbürger die Möglichkeit, sich umfassend über Röttenbach zu informieren – was unsere Gemeinde alles bietet, welche wiederkehrenden Veranstaltungen es gibt und an wen man sich bei Fragen wenden kann. Eine Neubürgerinfomappe könnte diesen Einstieg noch einfacher gestalten, mit klaren Informationen über Ansprechpartner, Vereine und Angebote in der Gemeinde.
Um den Kontakt untereinander zu fördern und langfristige Beziehungen aufzubauen, schlage ich einen monatlichen Neubürgerstammtisch vor. Hier könnten sich jeden Monat unterschiedliche Vereine vorstellen. Das hat zwei Vorteile: Die Neubürgerinnen und Neubürger erfahren direkt, in welchen Vereinen sie sich engagieren können, und die Vereine gewinnen neue Mitglieder – ein echter Synergieeffekt, der die Gemeinschaft stärkt.
Das Vereinsleben ist ein unverzichtbarer Bestandteil unserer sozialen Struktur. Die Gemeinde sollte aktiv die Vereine bei der Mitgliederwerbung und Integration neuer Bürgerinnen und Bürger unterstützen. Ein besonders schönes Beispiel für gelebte Gemeinschaft ist unsere Glühweinhütte – ein echtes Herzensprojekt für mich, das Alt-Röttenbacher und Neubürger zusammenbringt, zum Gespräch animiert und die Dorfgemeinschaft spürbar stärkt.