12.07.2025
Ratenzahlung möglich: Entlastung für betroffene Grundstückseigentümer

Röttenbach 12.07.25 Die kürzlich versandten Verbesserungsbescheide zur Abwasserüberleitung nach Georgensgmünd stellen viele Eigentümerinnen und Eigentümer im Zweckverbandsgebiet vor finanzielle Herausforderungen. Der Wasser- und Abwasserzweckverband Rezattal bietet daher allen Kundinnen und Kunden die Möglichkeit, eine Ratenzahlung zu beantragen.

Diese Option soll helfen, die individuelle Belastung abzufedern und eine faire, tragbare Lösung zu ermöglichen – insbesondere in Fällen, in denen der geforderte Betrag kurzfristig nicht vollständig aufgebracht werden kann.

Wichtig: Der Antrag auf Ratenzahlung muss schriftlich gestellt werden. Das entsprechende Formular steht auf der Website der Gemeinde Röttenbach zur Verfügung und kann hier direkt heruntergeladen werden:

🔗 Antrag auf Ratenzahlung (PDF)

Bitte beachten Sie, die Entscheidung über eine Ratenzahlungsvereinbarung trifft der Zweckverband individuell auf Grundlage der eingereichten Unterlagen.

Unser Tipp:

Wenn Sie Fragen zum Bescheid oder zur Antragstellung haben, zögern Sie nicht, direkt beim Zweckverband oder im Rathaus nachzufragen. Transparenz und Unterstützung sind jetzt besonders wichtig.

Kai Stuckenberg, Verbandsrat:

„Was hier passiert ist, kann man nicht schönreden: Viele Bürgerinnen und Bürger wurden schlicht überrollt – mit einem Bescheid, dessen Höhe sie weder erwartet noch nachvollziehen konnten. Seit Jahren fordern wir als FWG, dass der Zweckverband über Projekte dieser Größenordnung regelmäßig im Wasserbrief informiert. Passiert ist zu wenig – und jetzt haben die Menschen die Rechnung dafür bekommen, im wahrsten Sinne des Wortes.

Ich fordere: Schluss mit Intransparenz. Wer Gebührenbescheide verschickt, muss vorher erklären, wie sie entstehen – und zwar so, dass es jede und jeder versteht. Der Antrag auf Ratenzahlung ist ein richtiger Schritt, aber er ist nur ein Pflaster. Das Vertrauen der Menschen zurückzugewinnen, braucht mehr: ehrliche Kommunikation, Mitnahme statt Überrumpelung – und klare Verantwortung.“

Heike Augsdörfer, 2. FWG Vorsitzende 

„Diese Bescheide hätten nicht so überraschen dürfen. Die Menschen verdienen frühzeitige Informationen und echte Beteiligung – nicht bloß am Ende die Rechnung. Vertrauen entsteht nicht durch Paragraphen, sondern durch Respekt und Offenheit.“