19.12.2025
Gutes Signal kurz vor Weihnachten: Hoffnung für Röttenbach beim Westbayernring

Röttenbach - Dezember 2025 - Ein unerwartetes Weihnachtsgeschenk. Kurz vor Weihnachten erreichte die Gemeinde Röttenbach eine Nachricht, die man durchaus als verfrühtes Weihnachtsgeschenk bezeichnen kann. Bürgermeister Thomas Schneider (FW) erhielt von TenneT die Mitteilung, dass der Westbayernring im ersten Entwurf des neuen Netzentwicklungsplans nicht mehr enthalten ist.

Der Grund dafür liegt in neuen Berechnungen des Stromverbrauchs. Die Verbräuche haben sich anders entwickelt als lange angenommen – sie sind deutlich weniger stark gestiegen. Eine Einschätzung, die uns bereits vor einiger Zeit auch von Mitarbeitenden der N-Ergie bestätigt wurde.


Noch kein Grund für Sekt – aber für Hoffnung

Ganz sicher ist es noch nicht. In den nächsten Wochen soll ein zweiter, finaler Entwurf des Netzentwicklungsplans vorgelegt werden, der dann wieder für mehrere Jahre gilt.

Bleibt es jedoch beim aktuellen Stand, bedeutet das:
👉 Für die nächsten zehn Jahre wird keine zweite Stromleitung benötigt.

Schneider: “Das allein ist schon eine sehr positive Nachricht für unsere Gemeinde – auch wenn wir die Sektkorken noch nicht knallen lassen.”


Große Entlastung für Röttenbach und seine Ortsteile

Ein zentrales Problem des Westbayernrings war die massive Einschränkung möglicher Standorte für einen sogenannten Netzkuppler (Umspannwerk).

  • Der Westbayernring hätte den Suchraum nach Norden komplett blockiert.
  • Georgensgmünd wäre damit ausgeschlossen gewesen.
  • Spalt liegt zu weit entfernt von der 110-kV-Leitung der N-Ergie.

👉 Übrig geblieben wäre faktisch nur Röttenbach – mit einem geplanten Umspannwerk von rund 30 Hektar Fläche.

Fällt der Westbayernring weg, entfällt auch dieser Zwang. Das eröffnet endlich die Möglichkeit, deutlich schonendere Standorte zu prüfen.


Energiewende ja – aber nicht um jeden Preis

Schneider: “Diese Entwicklung stärkt unsere Hoffnung, dass die Energiewende gelingen kann, ohne Röttenbach in eine katastrophale Situation zu bringen. Zusätzlich eröffnet das Beteiligungsverfahren im neuen Netzentwicklungsplan die Chance, auch östlich und südlich der Gemeinde nach geeigneten Standorten zu suchen. Diese Möglichkeiten wird die Gemeinde konsequent nutzen.”


Gemeinde bleibt dran

In den nächsten Tagen wird unser Bürgermeister ein entsprechendes Schreiben an die Bundesnetzagentur richten, um die Interessen Röttenbachs klar zu vertreten.

Wir bleiben aufmerksam, engagiert und transparent – und halten Sie selbstverständlich auf dem Laufenden.

Ihre
FREIEN WÄHLER Röttenbach